Hier der aktuelle Link zur Übersichtsseite "Mit Rad und Bahn unterwegs" der Bahn: https://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/preise_fahrradmitnahme.shtml
Allerdings sind leider die Preise bei Tochterunternehmen oder Privatbahnen nicht aufgeführt.
Initiatoren dieses Blogs sind Bahnpendler aus dem Umkreis von Stralsund. Das Ziel ist die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr der Bahn in MV, wie es z. B. in Thüringen oder Sachsen-Anhalt erfolgreich praktiziert wird. Alle Erfahrungsberichte, Hinweise, Fragen etc. sind willkommen und werden gern (auch anonym) veröffentlicht. Kritische Diskussionen sind erwünscht, Beleidigungen dagegen nicht. Neben der Kommentarfunktion können Sie gern die E-mail-Adresse nutzen: radundbahn@gmx.de
Montag, 3. April 2017
Mittwoch, 22. März 2017
Aufruf zur kostenlosen Radmitnahme im Nahverkehr
Heute morgen im Radabteil. Ein Mitfahrer hatte sein Sportrad dabei und fragte die sympathische Schaffnerin, warum er denn zu der ohnehin schon teuren Fahrkarte noch extra ein teures Ticket für die Fahrradmitnahme benötigen würde? Die Schaffnerin stellte zur Option, er könne alternativ ein Klapprad nehmen. Daraufhin erwiderte der Mitfahrer, daß er gern den Rückweg zwischen Arbeits- und Wohnort mit dem Sportrad absolvieren würde und ein Klapprad dafür nicht geeignet ist. - Ich kann ihm da nur völlig recht geben!
(Zum einen gibt es noch immer keinen ausgebauten Radweg zwischen Stralsund und Greifswald und zum anderen muß man damit im Zickzack über Dörfer fahren. Dafür ist ein Klapprad unbrauchbar.)
Ich warf ein, daß ich es auch nicht verstehen würde, warum die kostenlose Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen in MV gestrichen wurde, während andere Bundesländer (z. B. Thüringen) zeigen, daß es auch anders geht. Die Schaffnerin warf ein, daß es gerade im Sommer aus Kapazitätsgründen nicht möglich sei, so viele Fahrräder mitzunehmen und daher die Beförderungspreise zwangsläufig hoch seien. - Ich fragte, warum man nicht einfach einen Wagon mehr anhängt? - Keine weiteren Argumente der Schaffnerin mehr. - Ja, sie könne ja auch nichts für diese Regelung und würde aber gern die Telefonnummer der Beschwerdestelle weitergeben. - Wem nützt das wirklich was?
Die Schaffner an der Front sind nicht in diese Entscheidungen eingebunden und ich unterstelle aus bisheriger Erfahrung, die Entscheider sind nicht auf Fahrräder angewiesen und haben daher kein Interesse an einer nutzerorientierten Lösung.
Wer wirklich etwas für Pendler und den Umweltschutz tun möchte, der sollte endlich wieder eine kostenlose Fahrradmitnahme in MV im Nahverkehr einführen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Grundsätzlich stimme ich der Schaffnerin zu: Die Nahverkehrszüge, gerade auch freitags sind sehr voll. Da habe ich mich schon häufig gefragt, warum man nicht mit einem Wagon zusätzlich fährt. Problematisch sind meiner Meinung auch die neuen Abteile. Früher hatte das Abteil rechts und links am Einstieg ein Mehrzweckraum an den sich in der Mitte der abgeteilte Raum mit den Sitzplätzen anschloß. - Heute, wird ein Mehrzweckraum zugunsten einer größeren Anzahl von Sitzplätzen eingespart und der vorhandene nur minimal vergrößert. Das komprimiert die Zahl von z. B. Fahrrädern zwangsläufig an bestimmten Abstellplätzen und erschwert den Einstieg.
Dazu kommt, daß es Wagons gibt, die an Stelle des Mehrzweckraums einen Rollstuhlraum vorhalten (finde ich grundsätzlich gut, ich hätte es nur offener für auch andere Mitfahrer gestaltet). Dort darf man als Radfahrer offiziell sein Rad nicht abstellen.
In der Praxis kann das so aussehen: Man hat beispielsweise einen Nahverkehrszug mit drei Wagons. Eigentlich hätte man 6 Türen als Einstieg zur Verfügung (mit den früheren Mehrzweckabteilen war das so), reell sind es mit Rad nur zwei. Man kann als Radfahrer wählen: Wagon eins, Tür eins: Mehrzweckabteil mit integrierter Toilette, die sich zum gesamten Raum öffnet; ggf. eine Seite mit Klappsitzen nicht nutzbar, da dauerhaft fixiert (bisher keine Erklärung dafür gefunden). Wagon zwei - nicht nutzbar, da nur Rollstuhlabteil. Wagon drei, Tür fünf nutzbar, da Mehrzweckabteil; allerdings ungünstig, da a) meist schon stark frequentiert (siehe begrenzte Abstellmöglichkeiten) und b) völlig ungünstig bei Ankunft gelegen, da die "schiefe Ebene" zur Weiterfahrt in die Stadt bei Tür 2 oder 3 liegt.
(Zum einen gibt es noch immer keinen ausgebauten Radweg zwischen Stralsund und Greifswald und zum anderen muß man damit im Zickzack über Dörfer fahren. Dafür ist ein Klapprad unbrauchbar.)
Ich warf ein, daß ich es auch nicht verstehen würde, warum die kostenlose Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen in MV gestrichen wurde, während andere Bundesländer (z. B. Thüringen) zeigen, daß es auch anders geht. Die Schaffnerin warf ein, daß es gerade im Sommer aus Kapazitätsgründen nicht möglich sei, so viele Fahrräder mitzunehmen und daher die Beförderungspreise zwangsläufig hoch seien. - Ich fragte, warum man nicht einfach einen Wagon mehr anhängt? - Keine weiteren Argumente der Schaffnerin mehr. - Ja, sie könne ja auch nichts für diese Regelung und würde aber gern die Telefonnummer der Beschwerdestelle weitergeben. - Wem nützt das wirklich was?
Die Schaffner an der Front sind nicht in diese Entscheidungen eingebunden und ich unterstelle aus bisheriger Erfahrung, die Entscheider sind nicht auf Fahrräder angewiesen und haben daher kein Interesse an einer nutzerorientierten Lösung.
Wer wirklich etwas für Pendler und den Umweltschutz tun möchte, der sollte endlich wieder eine kostenlose Fahrradmitnahme in MV im Nahverkehr einführen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Grundsätzlich stimme ich der Schaffnerin zu: Die Nahverkehrszüge, gerade auch freitags sind sehr voll. Da habe ich mich schon häufig gefragt, warum man nicht mit einem Wagon zusätzlich fährt. Problematisch sind meiner Meinung auch die neuen Abteile. Früher hatte das Abteil rechts und links am Einstieg ein Mehrzweckraum an den sich in der Mitte der abgeteilte Raum mit den Sitzplätzen anschloß. - Heute, wird ein Mehrzweckraum zugunsten einer größeren Anzahl von Sitzplätzen eingespart und der vorhandene nur minimal vergrößert. Das komprimiert die Zahl von z. B. Fahrrädern zwangsläufig an bestimmten Abstellplätzen und erschwert den Einstieg.
Dazu kommt, daß es Wagons gibt, die an Stelle des Mehrzweckraums einen Rollstuhlraum vorhalten (finde ich grundsätzlich gut, ich hätte es nur offener für auch andere Mitfahrer gestaltet). Dort darf man als Radfahrer offiziell sein Rad nicht abstellen.
In der Praxis kann das so aussehen: Man hat beispielsweise einen Nahverkehrszug mit drei Wagons. Eigentlich hätte man 6 Türen als Einstieg zur Verfügung (mit den früheren Mehrzweckabteilen war das so), reell sind es mit Rad nur zwei. Man kann als Radfahrer wählen: Wagon eins, Tür eins: Mehrzweckabteil mit integrierter Toilette, die sich zum gesamten Raum öffnet; ggf. eine Seite mit Klappsitzen nicht nutzbar, da dauerhaft fixiert (bisher keine Erklärung dafür gefunden). Wagon zwei - nicht nutzbar, da nur Rollstuhlabteil. Wagon drei, Tür fünf nutzbar, da Mehrzweckabteil; allerdings ungünstig, da a) meist schon stark frequentiert (siehe begrenzte Abstellmöglichkeiten) und b) völlig ungünstig bei Ankunft gelegen, da die "schiefe Ebene" zur Weiterfahrt in die Stadt bei Tür 2 oder 3 liegt.
Vorschau: Fahrplan 2018
Werden Sie aktiv und geben Sie eine Rückmeldung an die Bahn, wie gut die Taktung und Fahrzeiten im Fahrplan 2018 sind: http://www.vmv-mbh.de/fahrplan-2018.html
Sie können sich die Fahrplanentwürfe für den Jahresfahrplan 10.12.2017 bis 08.12.2018 anschauen. Wie durch die Webseite zu erraten, handelt es sich hier um Informationen des VMV, also der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
Ich hatte diesen Aufruf über das Radio gehört. Als ich dann Tage später den Link finden wollte, verbrachte ich einige Zeit mit der Suchmaschine. Auf der Bahnseite (eigentlich der logischste Einstieg), wurde ich nicht fündig. Ich probierte es mit dem Suchwort "Fahrplan 2018" und ähnlichem. Hier ist die "Bürgerbeteiligung" erschwert.
Sie können sich die Fahrplanentwürfe für den Jahresfahrplan 10.12.2017 bis 08.12.2018 anschauen. Wie durch die Webseite zu erraten, handelt es sich hier um Informationen des VMV, also der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
Ich hatte diesen Aufruf über das Radio gehört. Als ich dann Tage später den Link finden wollte, verbrachte ich einige Zeit mit der Suchmaschine. Auf der Bahnseite (eigentlich der logischste Einstieg), wurde ich nicht fündig. Ich probierte es mit dem Suchwort "Fahrplan 2018" und ähnlichem. Hier ist die "Bürgerbeteiligung" erschwert.
Mittwoch, 15. Februar 2017
UBB im Winter nun doch mit 2 Wagons
Nach langen Jahren des scheinbar willkürlich verkürzten Zuges der UBB zur Winterzeit zur besten Pendlerzeit am Nachmittag, fährt nun die UBB erstmalig zur Saison zwischen Greifswald und Stralsund, Abfahrt 16:05 Uhr Greifswald Süd, wieder (wie zur Sommerzeit regulär) mit zwei Wagons. Zur Freude der Mitfahrer. Das muß an dieser Stelle positiv erwähnt werden.
Allerdings ist wenig verständlich, warum nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 die Abfahrtszeit, entgegen aller anderen Abfahrtszeiten (z. B. 14:19 Uhr, 15:17 Uhr, 17:17 Uhr, 18:17 Uhr) im Regionalverkehr in dieselbe Richtung über 10 Minuten vorverlegt wurde zu 16:05 Abfahrt in Greifswald Süd? Das ist ungünstig.
Allerdings ist wenig verständlich, warum nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 die Abfahrtszeit, entgegen aller anderen Abfahrtszeiten (z. B. 14:19 Uhr, 15:17 Uhr, 17:17 Uhr, 18:17 Uhr) im Regionalverkehr in dieselbe Richtung über 10 Minuten vorverlegt wurde zu 16:05 Abfahrt in Greifswald Süd? Das ist ungünstig.
Freitag, 27. Mai 2016
Zeitkarten (GTV) und IC
Wieder etwas dazu gelernt.
Als Inhaber einer Zeitkarte im GTV wollte ich, von einer Dienstreise kommend, den nächstmöglichen Zug zum Heimatort nutzen. Dieser Zug erwies sich als IC. Da meine Zeitkarte nur für den Regionalverkehr ausgestellt ist, nahm ich naiverweise an, es genüge, den IC-Zuschlag als Aufpreis zu meinem ohnehin vorhandenen Fahrticket zu zahlen. Völlig falsch! - Die freundliche Dame am Zugschalter wies mich darauf hin, daß meine GTV-Zeitkarte keinerlei Wert im IC hat und ich daher eine neue Fahrkarte für die gesamte Strecke lösen müßte.
Bei so viel Ignoranz der Bahn habe ich mich also auf eine Wartezeit über eine Stunde (durch Bauarbeiten verlängert) eingestellt, den halbleeren IC vor mir abfahren sehen und auf den nächsten Nahverkehrszug gewartet. Nicht schön, aber bezeichnend für die Pendler-Politik der Bahn. Da vergeht mir jegliche Lust, die Bahn (zusätzlich) zu nutzen. Schade!
Als Inhaber einer Zeitkarte im GTV wollte ich, von einer Dienstreise kommend, den nächstmöglichen Zug zum Heimatort nutzen. Dieser Zug erwies sich als IC. Da meine Zeitkarte nur für den Regionalverkehr ausgestellt ist, nahm ich naiverweise an, es genüge, den IC-Zuschlag als Aufpreis zu meinem ohnehin vorhandenen Fahrticket zu zahlen. Völlig falsch! - Die freundliche Dame am Zugschalter wies mich darauf hin, daß meine GTV-Zeitkarte keinerlei Wert im IC hat und ich daher eine neue Fahrkarte für die gesamte Strecke lösen müßte.
Bei so viel Ignoranz der Bahn habe ich mich also auf eine Wartezeit über eine Stunde (durch Bauarbeiten verlängert) eingestellt, den halbleeren IC vor mir abfahren sehen und auf den nächsten Nahverkehrszug gewartet. Nicht schön, aber bezeichnend für die Pendler-Politik der Bahn. Da vergeht mir jegliche Lust, die Bahn (zusätzlich) zu nutzen. Schade!
Mittwoch, 11. November 2015
Umfragen der Bahn
Was geschieht eigentlich mit den Ergebnissen der diversen Bahnumfragen und -auszählungen (z. B. Ipsos) ? Als Pendler ist man regelmäßig von ihnen betroffen. Häufig habe ich nachgefragt, wo die Ergebnisse der Umfragen einzusehen wären. Als Antwort gab es einen fragenden Blick des Umfragers und ungläubiges Staunen über meine Frage. Nein, die Ergebnisse sind selbstverständlich nicht für Fahr"gäste" einsehbar. - Da frage ich mich: Warum nicht? Obwohl die Bahn staatlich finanziert wird, fehlt die Transparenz für Nutzer.
Ich gewinne nach jeder Bahn-Umfrage eher den Eindruck, es kommt weiter zu massiven Einschränkungen für die Nutzer der Bahn bei steigenden Fahrkartenpreisen. Sinngemäß: Nach jeder Reisezählung gibt es einen Wagon weniger. Aber es zählt keiner zum Beispiel die Menschen zum Feierabend am Bahnsteig, die im Zug kaum noch einen Sitzplatz finden, wenn sie nach Hause fahren möchten. (Schon lang anhaltendes Problem: Die UBB fährt seit Jahren nach der Umstellung der Sommerzeit mit einem Wagon weniger durch den Winter, obwohl man die Gründe nicht nachvollziehen kann.) Man könnte natürlich auch argumentieren, daß es immerhin noch Stehplätze gibt. Fragt sich nur, wer das möchte bei 25 min. Fahrzeit. Ich habe auch noch keinen z. B. Freitagmittag in den überfüllten Nahverkehrszügen zählen sehen. Es hat mich auch noch nie jemand gefragt, ob ich mit dem GTV (Gemeinschaftstarif Vorpommern) zufrieden bin? Und falls Sie die Antwort wissen möchten: Nein ich bin aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden und andere Pendler ebenso nicht. - Es ist also auch eine Frage, wie baue ich Umfragen auf und wann/wie plaziere ich sie.
Um mich wirklich als "Gast" bei der Bahn fühlen zu können, fehlt Transparenz, eine faire Behandlung.
In der Wirtschaftswoche vom 24.07.2013 wurde das Thema aufgegriffen unter der Überschrift: "Jeder dritte Fahrgast mit der Bahn unzufrieden" Zugegeben: Schon etwas älter, aber vermutlich immer noch aktuell. Leider.
So denkt die Bahn über "Kundenzufriedenheit im Fokus" (21.05.2014): "Die einzelnen Geschäftsfelder kennzeichnet stabile Gesamtzufriedenheit." Die Bahn hat als Schwerpunkt insbesondere die Pünktlichkeit. - Die Praxis sieht so aus: Mein Nahverkehrszug hat häufig durch den 10 min. früher abfahrenden IC und dessen Verspätung eine verspätete Abfahrt. Leider ist es mir als Pendler (Jahreskarte Nahverkehr) nicht gestattet, um noch pünktlich nach Hause zu kommen, in den verspäteten leeren IC einzusteigen, sondern ich muß ihn abfahren sehen und den verspätet einfahrenden Nahverkehrszug nehmen. - Es fehlt die Flexibilität seitens der Bahn.
Ich gewinne nach jeder Bahn-Umfrage eher den Eindruck, es kommt weiter zu massiven Einschränkungen für die Nutzer der Bahn bei steigenden Fahrkartenpreisen. Sinngemäß: Nach jeder Reisezählung gibt es einen Wagon weniger. Aber es zählt keiner zum Beispiel die Menschen zum Feierabend am Bahnsteig, die im Zug kaum noch einen Sitzplatz finden, wenn sie nach Hause fahren möchten. (Schon lang anhaltendes Problem: Die UBB fährt seit Jahren nach der Umstellung der Sommerzeit mit einem Wagon weniger durch den Winter, obwohl man die Gründe nicht nachvollziehen kann.) Man könnte natürlich auch argumentieren, daß es immerhin noch Stehplätze gibt. Fragt sich nur, wer das möchte bei 25 min. Fahrzeit. Ich habe auch noch keinen z. B. Freitagmittag in den überfüllten Nahverkehrszügen zählen sehen. Es hat mich auch noch nie jemand gefragt, ob ich mit dem GTV (Gemeinschaftstarif Vorpommern) zufrieden bin? Und falls Sie die Antwort wissen möchten: Nein ich bin aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden und andere Pendler ebenso nicht. - Es ist also auch eine Frage, wie baue ich Umfragen auf und wann/wie plaziere ich sie.
Um mich wirklich als "Gast" bei der Bahn fühlen zu können, fehlt Transparenz, eine faire Behandlung.
In der Wirtschaftswoche vom 24.07.2013 wurde das Thema aufgegriffen unter der Überschrift: "Jeder dritte Fahrgast mit der Bahn unzufrieden" Zugegeben: Schon etwas älter, aber vermutlich immer noch aktuell. Leider.
So denkt die Bahn über "Kundenzufriedenheit im Fokus" (21.05.2014): "Die einzelnen Geschäftsfelder kennzeichnet stabile Gesamtzufriedenheit." Die Bahn hat als Schwerpunkt insbesondere die Pünktlichkeit. - Die Praxis sieht so aus: Mein Nahverkehrszug hat häufig durch den 10 min. früher abfahrenden IC und dessen Verspätung eine verspätete Abfahrt. Leider ist es mir als Pendler (Jahreskarte Nahverkehr) nicht gestattet, um noch pünktlich nach Hause zu kommen, in den verspäteten leeren IC einzusteigen, sondern ich muß ihn abfahren sehen und den verspätet einfahrenden Nahverkehrszug nehmen. - Es fehlt die Flexibilität seitens der Bahn.
Freitag, 28. November 2014
Fluchtwege freihalten?
Wie gesagt, die UBB spart mit Umstellung auf die Winterzeit für den Feierabendverkehr zwischen Greifswald und Stralsund einen Wagon/eine Zugeinheit ein. Was dazu führt, daß man als Zusteigender überhaupt froh sein muß, noch einen Platz zu erhaschen bzw. den Rest der Fahrt irgendwie stehend neben dem restlichen Gepäck zubringen zu müssen. Vor einer Woche habe ich wieder den Heimweg angetreten und es war mir nicht vergönnt, einen Sitzplatz in der UBB zu erhaschen. Erschwerend kam hinzu, daß im Fahrradabteil alle Seiten durch Fahrräder und Menschen verstellt waren. So war der einzig freie Platz für mein zusammengeklapptes Fahrrad vor der bis Stralsund ungenutzten Zugtür, an der ich mich aus Mangel an Gelegenheit ebenfalls abstellte. Dieser Zustand währte nicht lange, da mich die Schaffnerin aufforderte, mein Fahrrad aus dem Fluchtweg (wer wollte hier bis Stralsund durch die Tür flüchten?) zu nehmen und an der Seite (inmitten der Fährräder/Menschen) zu parken. Ohne diese Argumentation wirklich zu verstehen, habe ich also, die sowie schon frustriert stehenden Menschen an der Zugseite belästigen müssen, um dort in wahrer Enge mein Fahrrad samt mich einzuzwängen. (Im Fall einer Flucht wäre durch diesen Zwang eine ganze Abteilung Menschen nicht mehr zur Fluchttür gekommen. Aber egal.) Vermutlich muß ich an dieser Stelle froh sein, nicht aus mangels an Platz von der Fahrt ausgeschlossen zu werden. Wobei das Fahrradabteil ja bevorzugt für Räder da ist... Auf der anderen Seite käme es gar nicht zu diesem Problem, wenn die UBB wie im Sommer üblich das zweite normale Zugabteil an den Zug hängen würde. Es fahren tatsächlich auch im Winter Menschen mit der Bahn.
Richtig unangenehm ist ebenfalls unerwünschter Körperkontakt mit anderen Reisenden auf den Sitzbänken, falls man einen Platz bekommen hat und nicht die ganze Fahrzeit stehen möchte. Selbst für Normalgewichtige Menschen ist es unmöglich, Körperkontakt mit dem Nebenmann zu vermeiden. - Wer konstruiert solche Bänke? - Nicht jeder findet es schön, auf diese Art und Weise mit fremden Menschen Kontakt aufnehmen zu müssen und ggf. noch ihren Ellenbogen, falls sich der Nebenmann etwas bewegen möchte, in die Seite gerammt zu bekommen! Von Beinfreiheit ganz zu schweigen. Die Sitzfläche in den Sechsergruppen sind einfach zu eng bemessen, das würde eventuell bei jungen Schulkindern funktionieren.
Richtig unangenehm ist ebenfalls unerwünschter Körperkontakt mit anderen Reisenden auf den Sitzbänken, falls man einen Platz bekommen hat und nicht die ganze Fahrzeit stehen möchte. Selbst für Normalgewichtige Menschen ist es unmöglich, Körperkontakt mit dem Nebenmann zu vermeiden. - Wer konstruiert solche Bänke? - Nicht jeder findet es schön, auf diese Art und Weise mit fremden Menschen Kontakt aufnehmen zu müssen und ggf. noch ihren Ellenbogen, falls sich der Nebenmann etwas bewegen möchte, in die Seite gerammt zu bekommen! Von Beinfreiheit ganz zu schweigen. Die Sitzfläche in den Sechsergruppen sind einfach zu eng bemessen, das würde eventuell bei jungen Schulkindern funktionieren.
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