Wer regelmäßig Bahn fährt, wird den schleichenden Trend zu weniger Platz miterleben. Auf der einen Seite freut man sich nach jahrelanger Fahrt mit schmuddeligen Wagen und regelmäßigem Preisanstieg der Fahrkarten über Neuanschaffungen und vermeintlich mehr Komfort, auf der anderen Seite sind diese Wagen nicht unbedingt reisefreundlicher. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich finde es fragwürdig, kaum noch zu öffnende Fenster vorzufinden bzw. diese raren Exemplare nicht öffnen zu können. Wieviele Keime/chemische Ausdünstungen erträgt der Reisende über die Klimaanlage? Und tatsächlich wird kaum noch Stauraum/Platz für "Sperrgut" (siehe oben) zur Verfügung gestellt. Trotz aller ökologischen Debatten scheinen Fahrräder unerwünscht zu sein. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun!
Initiatoren dieses Blogs sind Bahnpendler aus dem Umkreis von Stralsund. Das Ziel ist die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr der Bahn in MV, wie es z. B. in Thüringen oder Sachsen-Anhalt erfolgreich praktiziert wird. Alle Erfahrungsberichte, Hinweise, Fragen etc. sind willkommen und werden gern (auch anonym) veröffentlicht. Kritische Diskussionen sind erwünscht, Beleidigungen dagegen nicht. Neben der Kommentarfunktion können Sie gern die E-mail-Adresse nutzen: radundbahn@gmx.de
Posts mit dem Label Petitionsausschuß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Petitionsausschuß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 6. Dezember 2013
Petition für bessere Bahnwagons
In einer offenen Petition https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-bahnwaggons-mehr-platz-fuer-reisende-fahrraeder-rollstuehle-kinderwagen-und-gepaeck vom 27.09.2013 haben sich Vertreter aus Bamberg für bessere Bahnwagons, also mehr Platz für Reisende, Fahrräder, Rollstühle, Kinderwagen und Gepäck eingesetzt. Es scheint so, als habe diese Petition nicht genügend Stimmen bekommen, nichtsdestotrotz erscheint das Thema nach wie vor aktuell.
Wer regelmäßig Bahn fährt, wird den schleichenden Trend zu weniger Platz miterleben. Auf der einen Seite freut man sich nach jahrelanger Fahrt mit schmuddeligen Wagen und regelmäßigem Preisanstieg der Fahrkarten über Neuanschaffungen und vermeintlich mehr Komfort, auf der anderen Seite sind diese Wagen nicht unbedingt reisefreundlicher. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich finde es fragwürdig, kaum noch zu öffnende Fenster vorzufinden bzw. diese raren Exemplare nicht öffnen zu können. Wieviele Keime/chemische Ausdünstungen erträgt der Reisende über die Klimaanlage? Und tatsächlich wird kaum noch Stauraum/Platz für "Sperrgut" (siehe oben) zur Verfügung gestellt. Trotz aller ökologischen Debatten scheinen Fahrräder unerwünscht zu sein. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun!
Wer regelmäßig Bahn fährt, wird den schleichenden Trend zu weniger Platz miterleben. Auf der einen Seite freut man sich nach jahrelanger Fahrt mit schmuddeligen Wagen und regelmäßigem Preisanstieg der Fahrkarten über Neuanschaffungen und vermeintlich mehr Komfort, auf der anderen Seite sind diese Wagen nicht unbedingt reisefreundlicher. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich finde es fragwürdig, kaum noch zu öffnende Fenster vorzufinden bzw. diese raren Exemplare nicht öffnen zu können. Wieviele Keime/chemische Ausdünstungen erträgt der Reisende über die Klimaanlage? Und tatsächlich wird kaum noch Stauraum/Platz für "Sperrgut" (siehe oben) zur Verfügung gestellt. Trotz aller ökologischen Debatten scheinen Fahrräder unerwünscht zu sein. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun!
Montag, 11. März 2013
Post vom Petitionsausschuß 31.01.2013
Es ist schon ziemlich bemerkenswert, daß eine Petition vom 29.08.2011 zum 31.01.2013 final beantwortet wird, mit dem einzigen Ergebnis, daß man die Problematik des Fahrradvandalismus bei der zukünftigen Planung und Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes berücksichtigen möchte.
Kernelemente der Petition war die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr für Pendler (wurde durch die Bahn abgeschafft) und die Überwachung des Fahrradabstellplatzes vor dem Greifswalder Bahnhof mittels einer Kamera. - Wichtige Themen, mit denen man das Leben von Pendlern schnell und unbürokratisch normalisieren könnte.
Das ist jedoch anscheinend politisch unerwünscht. Noch immer weiß kein Mensch, wie die Umfragen und die Berechnung einer Fahrradgebühr zwischen Bahn und Land entstanden sind, auf welchen konkreten Daten sie fußen. TOP SECRET! Und obwohl in sehr vielen öffentlichen Räumen sang- und klanglos Überwachungskameras aufgestellt werden, ist das zur Sicherung von Fahrrädern politisch unzumutbar. - Nicht, daß ich für elektronische Überwachung überall bin - aber was bleibt an Schutz, wenn die Polizei, "die Hände hebt"? Und wer macht sich noch die Mühe, zum xten Mal Vandalismus am Fahrrad zu melden, wenn nichts passiert? - Kaum einer.
Kernelemente der Petition war die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr für Pendler (wurde durch die Bahn abgeschafft) und die Überwachung des Fahrradabstellplatzes vor dem Greifswalder Bahnhof mittels einer Kamera. - Wichtige Themen, mit denen man das Leben von Pendlern schnell und unbürokratisch normalisieren könnte.
Das ist jedoch anscheinend politisch unerwünscht. Noch immer weiß kein Mensch, wie die Umfragen und die Berechnung einer Fahrradgebühr zwischen Bahn und Land entstanden sind, auf welchen konkreten Daten sie fußen. TOP SECRET! Und obwohl in sehr vielen öffentlichen Räumen sang- und klanglos Überwachungskameras aufgestellt werden, ist das zur Sicherung von Fahrrädern politisch unzumutbar. - Nicht, daß ich für elektronische Überwachung überall bin - aber was bleibt an Schutz, wenn die Polizei, "die Hände hebt"? Und wer macht sich noch die Mühe, zum xten Mal Vandalismus am Fahrrad zu melden, wenn nichts passiert? - Kaum einer.
Sonntag, 22. April 2012
Petitionsschuß – Stellungnahme des Ministeriums vom 11.04.2012
Folgende Vorschläge wurden durch uns (Pendler) an den Petitionsausschuß gerichtet:
1. Zeitnahe Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen der VMV und der DB Regio AG mit dem Ziel, die kostenlose Fahrradmitnahme für Pendler wieder zu ermöglichen und für klare Bedingungen zu formulieren."
2. Bis zum Abschluss dieser Verhandlungen den Status der Fahrradmitnahme, der bis zum 31.12.2011 galt, wiederherstellen.
3. Lassen Sie den Bahnkunden zu Wort kommen und organisieren Sie ein Pendlerforum unter Verantwortung der VMV unter neutraler Moderation z. B. in Greifswald oder Stralsund.
4. Als langfristiges Ziel sollte eine kostenlose Fahrradmitnahme in Mecklenburg-Vorpommern angestrebt werden. Dafür sollten die Erfahrungen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen genutzt werden.
5. Machen Sie die Verkehrszählung öffentlich.
Petitionsausschuß - Einstellung der kostenlosen Fahrradbeförderung 18.01.2012
Als die Bahn Ende 2011 ankündigte, die kostenlose Fahrradmitnahme für Pendler ab 01/2012 in MV zu streichen, haben wir uns u. a. an den Petitionsausschuß gewendet, um zu erfahren, was der Auslöser für diese Entscheidung war und um eine Änderung dieser Entscheidung zu erlangen.
Hier ist die Stellungnahme vom Petitionsausschuß des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 18.01.2012 in drei Dateien hinterlegt.
Hier ist die Stellungnahme vom Petitionsausschuß des Landtags Mecklenburg-Vorpommern vom 18.01.2012 in drei Dateien hinterlegt.
Abonnieren
Posts (Atom)






