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Montag, 3. April 2017

Was kostet der Radtransport bei der Bahn?

Hier der aktuelle Link zur Übersichtsseite "Mit Rad und Bahn unterwegs" der Bahn: https://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/preise_fahrradmitnahme.shtml


Allerdings sind leider die Preise bei Tochterunternehmen oder Privatbahnen nicht aufgeführt.

Mittwoch, 11. November 2015

Umfragen der Bahn

Was geschieht eigentlich mit den Ergebnissen der diversen Bahnumfragen und -auszählungen (z. B. Ipsos) ? Als Pendler ist man regelmäßig von ihnen betroffen. Häufig habe ich nachgefragt, wo die Ergebnisse der Umfragen einzusehen wären. Als Antwort gab es einen fragenden Blick des Umfragers und ungläubiges Staunen über meine Frage. Nein, die Ergebnisse sind selbstverständlich nicht für Fahr"gäste" einsehbar. - Da frage ich mich: Warum nicht? Obwohl die Bahn staatlich finanziert wird, fehlt die Transparenz für Nutzer.

Ich gewinne nach jeder Bahn-Umfrage eher den Eindruck, es kommt weiter zu massiven Einschränkungen für die Nutzer der Bahn bei steigenden Fahrkartenpreisen. Sinngemäß: Nach jeder Reisezählung gibt es einen Wagon weniger. Aber es zählt keiner zum Beispiel die Menschen zum Feierabend am Bahnsteig, die im Zug kaum noch einen Sitzplatz finden, wenn sie nach Hause fahren möchten. (Schon lang anhaltendes Problem: Die UBB fährt seit Jahren nach der Umstellung der Sommerzeit mit einem Wagon weniger durch den Winter, obwohl man die Gründe nicht nachvollziehen kann.) Man könnte natürlich auch argumentieren, daß es immerhin noch Stehplätze gibt. Fragt sich nur, wer das möchte bei 25 min. Fahrzeit. Ich habe auch noch keinen z. B. Freitagmittag in den überfüllten Nahverkehrszügen zählen sehen. Es hat mich auch noch nie jemand gefragt, ob ich mit dem GTV (Gemeinschaftstarif Vorpommern) zufrieden bin? Und falls Sie die Antwort wissen möchten: Nein ich bin aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden und andere Pendler ebenso nicht. - Es ist also auch eine Frage, wie baue ich Umfragen auf und wann/wie plaziere ich sie.

Um mich wirklich als "Gast" bei der Bahn fühlen zu können, fehlt Transparenz, eine faire Behandlung.

In der Wirtschaftswoche vom 24.07.2013 wurde das Thema aufgegriffen unter der Überschrift: "Jeder dritte Fahrgast mit der Bahn unzufrieden" Zugegeben: Schon etwas älter, aber vermutlich immer noch aktuell. Leider.

So denkt die Bahn über "Kundenzufriedenheit im Fokus" (21.05.2014): "Die einzelnen Geschäftsfelder kennzeichnet stabile Gesamtzufriedenheit." Die Bahn hat als Schwerpunkt insbesondere die Pünktlichkeit. - Die Praxis sieht so aus: Mein Nahverkehrszug hat häufig durch den 10 min. früher abfahrenden IC und dessen Verspätung eine verspätete Abfahrt. Leider ist es mir als Pendler (Jahreskarte Nahverkehr) nicht gestattet, um noch pünktlich nach Hause zu kommen, in den verspäteten leeren IC einzusteigen, sondern ich muß ihn abfahren sehen und den verspätet einfahrenden Nahverkehrszug nehmen. - Es fehlt die Flexibilität seitens der Bahn.

Montag, 15. September 2014

Streik der Lokführer

Wer kann sich das leisten?
Spätestens aller zwei Jahre streiken die Lokführer - siehe die neuesten Informationen aus dem Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/lokfuehrer-gewerkschaft-will-streiken-bahn-fordert-rueckkehr-zu-verhandlungen/10701798.html. (15.09.2014) - Als Pendler habe ich kein Verständnis für dieses egoistische Vorgehen. Nur wenige Berufszweige haben die Möglichkeit, sich durch direkten öffentlichen Druck, Gehör zu verschaffen - auf Kosten der Gesellschaft. Denn geforderte Einkommenserhöhungen müssen gegenfinanziert werden. Da die Bahn durch den Steuerzahler finanziert wird, ist eine Finanzierung entweder durch den Steuerzahler bzw. durch eine regelmäßige Erhöhung der Fahrpreise möglich. Die Fahrpreise erhöhen sich regelmäßig jährlich.

Mein Einkommen steigt nicht mit dieser Regelmäßigkeit und auch nicht in diesen Dimensionen. - Nun hat im normalen Leben jeder die Möglichkeit, seine Arbeit zu kündigen, wenn er mit den Modalitäten nicht zufrieden ist. Da das im größeren Stil jedoch von Lokführern nicht bekannt ist, sind anscheinend die Arbeitsbedingungen nicht schlecht; zumal mit der Möglichkeit auf regelmäßigen Gehaltsanstieg.

Es ist mir unverständlich, wie dieser regelmäßige Streik politisch geduldet wird? - Wie sähe es aus, wenn aus Gründen der Gleichberechtigung jeder Arbeitszweig in Streik gehen könnte, wenn er mehr Geld möchte? Gibt es dann zu bestimmten Zeiten kein Trinkwasser mehr, weil die Angestellten des Wasserwerkes streiken? Oder haben die Supermärkte geschlossen, weil die Kassierer nicht mehr an der Kasse den Dienst tun? Oder gibt es keine Notfallversorgung in der Apotheke mehr? Oder wird der Müll einfach nicht mehr abtransportiert? - Es gäbe sicher noch mehr Beispiele. - Letztendlich leben wir alle in einer Gemeinschaft und sind voneinander abhängig. -

Für Streik habe ich tatsächlich nur Verständnis, wenn es um außergewöhnliche Situationen geht. Dazu gehört aus meiner Sicht keinesfalls der regelmäßig wiederkehrende Streik der Lokführer!

Montag, 3. Februar 2014

"Förderung des Radverkehrs lohnt sich"

Laut Focus online (Quelle: http://www.nachrichten.de/politik/Politik-LangeStorjohann-Foerderung-des-Radverkehrs-lohnt-sich-aid_1173299239200932021.html , Stand 02/2014) wird weiterhin der Nutzen des Radverkehrs und dessen Förderungsnotwendigkeit hervorgehoben. Umweltschutz und vergleichsweise geringe Kosten bei der Anlage von Radwegen waren nur zwei Argumente. Der Koalitionsvertrag der CDU/CSU für die 18. Wahlperiode soll sich wohl intensiv des oben genannten Themas annehmen. - Fraglich bleibt, wieviel tatsächlich im Sinne von Fahrradfreundlichkeit im Alltag umgesetzt wird?

Für M-V gesprochen, braucht man aus meiner Sicht weniger "zukunftsweisende Projekte an der Schnittstelle von ÖPNV" und auch "Fahrradabstellanlagen" an Bahnhöfen stimmen mich nicht unbedingt euphorisch, da man als Radfahrer entweder vermutlich zusätzlich Geld für eine sichere (?) Aufbewahrung zahlen soll, oder nicht sicher ist, ob das Rad später noch heil vorhanden ist.

Konkret helfen würde:

  1. Für Pendler (Urlauber) die kostenlose Mitnahme des Fahrrads im Nahverkehr der Bahn.
  2. Ein durchdachtes Konzept der Polizei, um Fahrradvandalen/Radklauern das Handwerk zu legen bzw. dieses nachhaltig einzuschränken.
Danach könnte man sich die Beschaffenheit von Radwegen anschauen und überlegen, ob diese tatsächlich u. a. auch bei schlechtem Wetter risikofrei befahrbar sind. (Probleme (Auswahl): Nach Regen fließt das Wasser nicht ab und es sammelt sich in großen Pfützen auf der abgeteilten Radspur der Fahrbahn. - Als Radfahrer bekommt man u. a. nasse Füße bzw. sieht den teilweise löchrigen Untergrund nicht mehr. Das ist gefährlich! - Weiteres Problem im Winter: Radspur ist nicht geräumt und durch Schnee und Eis nicht mehr befahrbar, alternativer Fußweg ist ebenfalls selten geräumt - keine problemfreie Fahrt möglich. Bus ist auch keine Alternative, da er schon im Sommer nicht zuverlässig pünktlich fährt und der Anschlußzug wartet nicht...)

Im Anschluß an diese Überlegungen könnte man sich Gedanken machen, ob es ein Radwegekonzept für die jeweilige Stadt gibt und wie es ggf. benutzerfreundlich (aus-)gebaut werden sollte.

Theoretisch kann man mit wenigen Mitteln viel erreichen. Es fehlt nur meines Erachtens an Politikern, die selbst Pendler sind und mit dem Rad täglich regelmäßig zur Arbeit fahren. - Eine Absichtserklärung allein reicht nicht aus - die ernstgemeinte Umsetzung fehlt bisher.

Mittwoch, 6. November 2013

Neue Züge und lange Unterhosen

Ab und zu liest man in letzter Zeit, daß die Bahn neue Wagons mit dem Titel "Talent 2" in Umlauf bringt. Da mich interessiert hat, um was es sich dort handelt, bin ich im Internet auf einen Wikipedia-Artikel gestoßen. Dort gibt es allgemeine Informationen und u. a. Einsatzgebiete des neuen Personenbeförderungswagens.

Es gibt dort auch eine Überschrift mit dem Titel "Probleme im Betrieb". Dort wurden von Lokführern im November 2012 u. a. die Qualität des Fahrersitzes, die Heizung und Klimatisierung im Führerraum sowie fehlerhafte Abdichtungen, eindringendes Regenwasser sowie starke Windgeräusche bemängelt."Da diese Fehler nicht zügig behoben werden konnten, wurden unter anderem von DB Regio Bayern an ihre Lokführer des Franken-Thüringen-Expresses lange Unterhosen und Heizdecken verteilt." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2 11/2013)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kurioses von der Bahn

Wer an Kuriositäten in Zusammenhang mit dem Bahnfahren interessiert ist, der folge dem Link der Welt online mit dem Artikel "Die kuriosesten Erlebnisse mit der Deutschen Bahn" vom 21.12.2012: http://www.welt.de/wirtschaft/article112182546/Die-kuriosesten-Erlebnisse-mit-der-Deutschen-Bahn.html

Radmitnahme im Urlaub

Hier bin ich auf ein Radreise-Fernradler-Forum gestoßen, wo über individuelle Reiseerlebnisse beim Transport des Rads in der Bahn berichtet wird. Nach wie vor problematisch die völlig unterschiedlichen Tarifregelungen bundesweit, die einem das Leben schwer machen.

Nachlesen lohnt sich: http://radreise-forum.de/topics/326496/5 (Die Berichte sind von 07/2012.)

Freitag, 21. Juni 2013

Gedanken zur Radmitnahme im Nahverkehr

Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, wo sich auch jemand Gedanken über die völlig uneinheitliche Regelung der Fahrradmitnahme deutschlandweit macht: http://itstartedwithafight.de/2013/04/16/fahrradmitnahme-in-der-deutschen-bahn/ Der Beitrag ist vom 16.04.2013.
Und ja, es gibt, wenn auch Mecklenburg-Vorpommern derzeit nicht dazu zählt, auch in Deutschland tatsächlich fahrradfreundliche Bundesländer!

Weiterhin findet man auf dieser Webseite unter "Allgemein" eine Diebstahlstatistik vom BKA von 2012 mit der Listung von 80 Städten mit über 100.000 Einwohnern. Fazit: Die Diebstähle nehmen zu.

Freitag, 14. Juni 2013

Aktion: Mit dem Rad zur Arbeit

Der ADFC und die AOK starten wieder die große Sommeraktion vom 01.06. bis 31.08.2013 "Mit dem Rad zur Arbeit": http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/aktion.php

Es locken attraktive Preise, z. B. ein Klapprad, Städtereisen, Spezialsättel, Beleuchtung, Radschlösser etc.

Bedingung ist, man muß im Aktionszeitraum wenigstens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit fahren und sich dafür als Team (max. vier Personen) oder auch alleine anmelden. Die Kombination des Rades mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht auch. - Also, einfach mitmachen und gewinnen...

Freitag, 19. April 2013

Deutschlandweite Verspätungsübersicht

Die Süddeutsche.de zeigt in Ihrem Artikel vom vom 18.04.2013 einen "Verspätungs-Atlas" unter der Überschrift: "So verspätet ist die Bahn in Ihrer Stadt auf Ihrer Strecke" (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/reise/verspaetungs-atlas-so-verspaetet-ist-die-bahn-in-ihrer-stadt-auf-ihrer-strecke-1.1651455, Stand: April 2013). Die Bahnangaben zur Verspätung der Züge wurden für ein Jahr durch die Zeitung ausgewertet und grafisch auf einer Deutschlandkarte dargestellt.

Fazit: Dort, wo das Zugaufkommen groß ist bzw. viel Fernverkehr/schnelle Züge vorhanden sind, ist die Verspätung größer als in Bereichen mit geringem Zugaufkommen bzw. geringem Anteil an Schnellzügen. Das ist grundsätzlich nicht überraschend.

Donnerstag, 4. April 2013

Bahn - Investitionen für 2013 und 2014

Unter dem Titel "Sanierung von Bahnhöfen und Brücken - Bahn will halbe Milliarde Euro investieren" (Quelle: Spiegel online, http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-will-halbe-milliarde-euro-in-sanierungsmassnahmen-investieren-a-891762.html, Stand 04/2013) wird der Hinweis gegeben, das Geld vom Bund, das ursprünglich für den Streckenausbau bestimmt war und nicht rechtzeitig von der Bahn genutzt worden ist, nun 2013 und 2014 in die Sanierung von Bahnhöfen und Brücken investiert werden soll.

Aus meiner (Laien-)Sicht scheint beides wichtig zu sein. Allerdings ist mir unklar, wie 500 Mio. EUR ungenutzt liegen bleiben konnten? Mir würde auch sofort als Beispiel die langjährige Diskussion über die Reaktivierung der Bahnstrecke Barth - Darß einfallen... Es scheint doch generell genügend Bahnstrecken in Deutschland zu geben, die einer Sanierung bedürfen? Und wenn es um Sanierung von Bahnhöfen geht, ist da bevorzugt Stuttgart gemeint oder gibt es dafür ein separates Budget? Ich denke, für Bahnnutzer wäre es durchaus interessant, zu sehen, welche Bahnhöfe konkret von der Sanierung profitieren dürfen.

Donnerstag, 28. März 2013

Bahn - Wohin fließen die Gewinne?

Eine Frage, die sicher viele Bahnfahrer beschäftigt - wohin geht das Geld, der Gewinn der Bahn?

Der t-online-Artikel mit dem Titel "Deutsche Bahn: Wohin die Milliarden-Gewinne fließen" (Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_62477440/deutsche-bahn-wohin-die-milliarden-gewinne-fliessen.html, 07.03.2013, 16:48 Uhr | AFP, t-online.de) gibt dazu Antworten.

Wie schon mehrfach erwähnt, gehört die Deutsche Bahn AG zu 100 % dem Bund. Daher kann der Bund Einfluß darauf nehmen, wie hoch die Abschöpfung sein wird. Auf das Jahr 2011 bezogen, bedeutet das, das ein Nettogewinn von 1,3 Milliarden EUR bei der Bahn vorlag und der Bund (das Verkehrsministerium) davon 525 Millionen EUR (ca. 40 %) abschöpfte. Dieses Geld sollte in das Schienennetz investiert werden.

Laut Bund ist eine Gewinnabschöpfung von 700 Millionen EUR bis 2015 geplant. - Da kann sich jeder ausrechnen, das dieser Rechnung entsprechende Gewinne entgegenstehen sollten. Somit sind u. a. Fahrpreiserhöhungen doch vorprogrammiert, oder?

Wenn man ein Rechenbeispiel für 2012 ansetzt, wobei die Bahn einen Gewinn von 2,7 Milliarden EUR gemacht hat und man davon ausgeht, daß der Bund wieder 40 % abschöpft, so wäre man bei einem Betrag von ca. 1 Milliarde EUR. - Gratulation, Ziel erreicht! Nur auf wessen Rücken?

Milliardenüberschuß bei der Bahn

Gemäß Handelblatt vom 28.11.2012 (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/milliardenueberschuss-deutsche-bahn-strebt-rekordgewinn-an/7453728.html) hat die Bahn für 2012 einen satten Rekordgewinn von ca. 2,7 Milliarden EUR "eingefahren". Und trotz Wirtschaftsabschwung soll dieser in 2013 weiter steigen.
Auch unter tagesschau.de (Artikel vom 13.03.2013) findet man einen entsprechenden Artikel dazu: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bahn-bilanz100.html

Da stellt man sich zum einen die Frage, wo wurden die Gewinne generiert und zum anderen, wer profitiert davon? Dazu gibt der Tagesschau-Artikel eine Anwort: Die Gewinne wurden im Personenverkehr "eingefahren" - dank oder trotz höherer Spritkosten und einer satten Fahrpreiserhöhung um 4 % in 2011.

Und wenn man sich überlegt, daß in den vergangenen Jahren die Beförderungspreise im Nahverkehr stetig gestiegen sind, trotz Milliardengewinnen, fragt man sich, wie fair dieses System ist? Immerhin wird die Bahn nach wie vor durch Steuergelder finanziert und gehört zu 100 % dem Bund.

Ich bin mir sicher, daß pünktlich zum Fahrplanwechsel spätestens Ende des Jahres eine neue Preiserhöhung ansteht.- Eine Preissenkung bzw. -stabilität oder Verbesserung der Leistungen wegen der Rekordgewinne wäre ziemlich überraschend...

Interessant in dieser Betrachtung ist sicherlich auch der Artikel " Sind die Preiserhöhungen gerechtfertigt" (Quelle: tagesschau.de, 08.12.2012): http://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutschebahn174.html

Mittwoch, 27. März 2013

Was kostet die Radmitnahme?

Wen es interessiert, was aktuell die Radmitnahme bei der Bahn in Deutschland kostet und wo sie ggf. auch kostenlos ist, der folge diesem Link: http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/preise_fahrradmitnahme.shtml (Stand 03/2013)

Mittwoch, 14. November 2012

Fahrradjäger

Wer hat das nicht schon einmal selbst oder im Bekanntenkreis erlebt: Eben war es noch da, nun ist das Fahrrad, trotz Schloß, spurlos verschwunden. Und man war doch nur kurz im Geschäft, oder zur Vorlesung, oder, oder, oder... Ziemlich nervig! - Das fand auch ein Rostocker Maschinenbaustudent und wollte sich mit der Situation nicht zufrieden geben, wie der Spiegel-online-Artikel "Hände weg von meinem Rad" vom 09.11.2012 (Link: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/fahrradjaeger-bei-fahrraddiebstahl-hilft-ein-neues-internetportal-a-866018.html) eindrucksvoll beschreibt.

Für alle, die sich nicht mit dem Radklau zufriedengeben möchten, sei daher die Webseite Fahrradjäger (Link: www.fahrradjaeger.de) empfohlen.

Donnerstag, 2. August 2012

Sommeraktion 2012: Mit dem Rad zur Arbeit

Wie schon im letzten Artikel angekündigt, hier der Link zur Sommeraktion der AOK und des ADFC: http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/aktion.php Diese Aktion läuft noch bis zum 31.08.2012.

Eigentlich sollte doch diese Aktion zum Anlaß für die Landesregierung genommen werden, den Nahverkehr fahrrad- und pendlerfreundlich zu gestalten. Und damit meine ich nicht nur, daß z. B. in den Sommermonaten die Regionalzüge mit mehr Wagons fahren sollten, um der höheren Zahl der Mitfahrer gerecht zu werden, sondern daß die Radmitnahme endlich preislich attraktiv wird!

Vielleicht hat auch die eine oder andere Familie schon einmal den Gedanken gehabt, die Fahrräder mit der Bahn mitzunehmen, um eine Radtour zum Strand anzuschließen. Ich vermute, nach dem Überschlagen der Gesamtkosten (für z. B. 2 Erwachsene und 2 Kinder samt vier Fahrrädern - mitfahrende Freunde nicht eingerechnet) und des Gesamtaufwandes werden sie sehr schnell wieder auf das Auto ausgewichen sein und sich ggf. die Fahrräder vor Ort ausgeliehen haben. Allein die Mitnahme von vier Fahrrädern im Nahverkehr kostet schon 20 EUR.

Ich wiederhole mich hier gern: Die Bahn wird aus Steuermitteln finanziert und macht Milliardengewinne pro Jahr. - Wenigstens ein guter Grund, etwas für den Steuerzahler zu tun...

Mittwoch, 1. August 2012

Rad und Arbeitsplatz

In dem Artikel "Pendler auf zwei Rädern" setzt sich Die Zeit online mit dem Thema Rad und Arbeitsplatz auseinander. Darin wird u. a. aufgegriffen, daß es deutschlandweit rund 4 Mio. Erwerbstätige gibt (siehe ADFC), die mit dem Rad zur Arbeit fahren. Weiterhin wird festgehalten, daß radelnde Pendler weniger krank sind und es einen Wettbewerb "Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber" gibt. ADFC und AOK richten gemeinsam eine Werbekampagne "für mehr Fahrradverkehr im Alltag" mit dem Titel: "Mit dem Rad zur Arbeit" - dort soll es sogar Preise zu gewinnen geben.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://www.zeit.de/auto/2012-04/kampagnen-radfahren (Stand 08/2012)

Dienstag, 26. Juni 2012

Fahrradpolitik des VCD

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gibt auf seiner Webseite einen guten Überblick zur Verkehrspolitik in Deutschland. Er beleuchtet die kommunale Ebene, die Bundesebene bzw. listet 8 Forderungen zur Radpolitik. - Nachlesen lohnt sich: http://www.vcd.org/fahrradpolitik.html (Stand 06/2012)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Fahrgastbeiräte

Da es bisher anscheinend keinen Fahrgastbeirat für MV gibt, wäre es doch höchste Zeit, diesen ins Leben zu rufen! - Hier einige Beispiele dazu:

Am Beispiel der Hamburger Verkehrsverbund GmbH kann man sehen, wie ein Fahrgastbeirat aufgestellt sein kann: http://www.hvv.de/ueber-uns/fahrgastbeirat-hvv/

Fahrgastbeirat im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen: http://www.fahrgastbeirat-vbn.de/

Fahrgastbeirat Dresden e. V.: http://fgbdd.de/index.php

Fahrgastbeiräte Regioverkehrsverbund Freiburg: http://www.rvf.de/Fahrgastbeiraete.php

Fahrgastbeirat Dreisamtal-Hochschwarzwald: http://www.rvf-fahrgastbeirat.de/ost/

Fahrgastbeirat Heidelberg: http://www.heidelberg.de/servlet/PB/menu/1203977/index.html

Fahrgastbeirat Münchner Verkehrs- und Tarifverbund: http://www.mvv-muenchen.de/de/der-mvv/fahrgastbeirat/index.html

Fahrgastbeirat Saarländischer Verkehrsverbund: http://www.saarvv.de/service/fahrgastbeirat.html

Mittwoch, 6. Juni 2012

Infos zur Radmitnahme...

Wie man nun seit einiger Zeit bei der Bahn erlesen darf, gibt es eine Kooperation zwischen ADFC und Bahn oder neudeutsch formuliert:  eine "Mobilitätspartnerschaft". Diese wird wiederholt in vier Sätzen in der neuen Ausgabe "Mobil" 06/2012 (http://mobil.deutschebahn.com/was-verbindet/bahn-news-5/) beworben. So wird in hohen Tönen die "interaktive Landkarte" angepriesen, die einem Fahrradfahrer in Windeseile verdeutlicht?, was er für den Fahrradtransport in der Bahn beachten/bezahlen soll, wenn er die einzelnen Bundesländer durchstreifen möchte. Das Verständnis von "Transparenz" ist vermutlich vielfältig...

Grundsätzlich ist diese "Karte" (www.bahn.de/fahrrad) nicht neu und beim Benutzen werde ich regelmäßig an den Geschichtsunterricht erinnert: Kleinstaaterei. - Da frage ich mich, was genau die Ziele der "Mobilitätspartnerschaft" sind, außer Werbung für Bahn oder ADFC zu betreiben? Aber, ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß sich tatsächlich noch etwas Gutes für Radfahrer daraus entwickeln kann...

Mein Tip: Kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr deutschlandweit, 5 - 7 EUR für die Tageskarte im Fernverkehr. Läßt sich doch ganz leicht merken.

Für alle, die bei den derzeitigen Bestimmungen der Bahn noch unsicher sind oder die Informationen nicht schnell genug erfaßt haben, sei auf die Bahnbroschüre "Reisen mit Zug, Bus und Bahn" (http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/broschueren/MDB105478-bahn_bike_folder_2012.pdf) hingewiesen. 53 Seiten zum Thema mit überwiegend 0180-Telefonnummern für eine "persönliche Mobilitätsberatung". Alternativ gibt es natürlich die automatische Fahrplanauskunft unter: 0800 1 507090 zum Nulltarif.