Sonntag, 22. April 2012

Ohne Auto zur Arbeit oder in den Urlaub

Hier ein Erfahrungsbericht (06/2011) des NVS Thüringen (Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH). Henryk Balkow sowie Volkmar Schlisio (ADFC Thüringen) beschreiben die landesweit kostenlose Fahrradmitnahme in allen Nahverkehrszügen in Thüringen:

"Es war nicht ganz einfach, erinnern sich Thomas Grewing und Volkmar Schlisio an die Zeit zurück, in der das Land Thüringen beschlossen hat, die landesweit kostenlose Fahrradmitnahme in allen Nahverkehrszügen zu ermöglichen. Thomas Grewing, Abteilungsleiter bei der NVS - Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH, und Volkmar Schlisio, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradfahrer Clubs Thüringen (ADFC), machen seit den 90er Jahren in Thüringen den Weg für die Radfahrer in Thüringens Zügen frei.
Es war eine Zeit, in der Schlisio noch jedes Mal erklären musste, was der ADFC ist und Radfahrer bei Eisenbahnverkehrsunternehmen mehr als Last denn als beliebte Fahrgäste gesehen wurden. Heute ist das anders. „Wenn Radrouten, Nahverkehrszüge, Regionalbusse und städtischer Nahverkehr gut verknüpft sind, kommen immer mehr Thüringer auch ohne Auto zur Arbeit oder in den Urlaub. Mobilität muss auch dank zunehmend fahrradfreundlicher Verkehrsplanung auf Straßen und Schienen keine Frage eines eigenen Autos mehr sein“, freut sich Grewing."


Quelle: http://nvsthueringen.de/Schwerpunkte/2011_Juni_RadundBahn.php

1 Kommentar:

  1. Der alte Bismarck soll ja gesagt haben, er ginge im Falle des bevorstehenden Weltunterganges nach Mecklenburg, denn da geschehe eh alles 50 Jahre später. Ob der alte Reichskanzler das als Kompliment gemeint hat darf bezweifelt werden.
    Die Verantwortlichen sollten also schon mal über den eigenen Gartenzaun gucken.
    Abkupfern erwünscht! Emilie

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