In dem Artikel der Zeit Online "Bundeskabinett will Radeln attraktiver machen" (Quelle: http://www.zeit.de/auto/2012-09/radfahrer-bundeskabinett-verkehrsplan, Stand 09/2012) wird der neue Verkehrsplan der Bundesregierung beleuchtet, der wünscht, den Anteil der Radfahrer im Verkehr bis 2020 von 10 auf 15 % zu steigern. Auf der anderen Seite werden aber die Bundesmittel für den Radwegebau für 2013 gekürzt.
Allein mit dem Ausbau von Radwegen ist es aus meiner Sicht nicht getan. Was fehlt, ist ein nachhaltiges Konzept, der alle Bereiche (z. B. Pendler, Touristen, Schüler, etc.) betrachtet und ggf. unterschiedliche Anforderungen einbindet. - Fragen, die sich in diesem Zusammenhang erheben, sind: Wie kommen die Zielgruppen zum Radweg? (Einbindung von Bus/Bahn etc.) Was passiert im Winter? Sind die Radwege überhaupt geräumt und befahrbar? (Teilweise sind z. B. durch Markierung abgetrennte Radwege auf der Straße schon nach einem Regenschauer für längere Zeit überflutet oder durch parkende Autos verstellt.)
Initiatoren dieses Blogs sind Bahnpendler aus dem Umkreis von Stralsund. Das Ziel ist die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr der Bahn in MV, wie es z. B. in Thüringen oder Sachsen-Anhalt erfolgreich praktiziert wird. Alle Erfahrungsberichte, Hinweise, Fragen etc. sind willkommen und werden gern (auch anonym) veröffentlicht. Kritische Diskussionen sind erwünscht, Beleidigungen dagegen nicht. Neben der Kommentarfunktion können Sie gern die E-mail-Adresse nutzen: radundbahn@gmx.de
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