In dem Artikel "Lücke im Ständer" befaßt sich der Spiegel-Artikel der Ausgabe 28/2012 (Link: http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2012-28.html). Fazit des Artikel: Die Fahrraddiebstahlquote steigt deutschlandweit, aber die Polizei unternimmt kaum etwas dagegen. Gerade z. B. Greifswald zählt zu den Hochburgen des Fahradklaus.
Ich kann diesen Artikel aus eigener leidvoller Erfahrung nur bestätigen! Allerdings ist neben der Diebstahlquote auch der Fahrradvandalismus ein enormes Problem!
Was da an Zeit, Kosten und Unannehmlichkeiten für den einzelnen dran hängen, wird nicht beachtet! Gerade in einem Land mit großen Flächen und hoher Arbeitslosigkeit.
Die Polizei sagt, sie haben zu wenig Personal. Ich schlug vor, wenigstens eine Kamera an die großen Abstellplätze (wo ständig Räder geklaut oder beschädigt werden) wie z. B. dem Bahnhof anzubringen. Dafür ist aber die Polizei nicht zuständig und die Bahn nicht daran interessiert, obwohl es nachweislich hilft, egal, ob die Kamera läuft oder nicht.
Der Peditionsausschuß, an den ich mich als letzte Instanz gewendet habe, erklärte meinen Wunsch nach einer Kamera als unverhältnismäßig großen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger. - ??? - Diese Erklärung habe ich bis heute nicht verstanden. - Bzw. eigentlich ganz einfach: Man verschiebt das Problem auf das schwächste Glied der Kette - den Fahrradfahrer. Der kann sich eh nicht wehren. Soll er doch die zusätzlichen Kosten der ständigen Reparatur oder der Anmietung einer Fahrradgarage oder des täglichen Fahrradtransports im Zug, etc. zahlen, wenn er unbedingt mit dem Fahrrad fahren möchte...
Initiatoren dieses Blogs sind Bahnpendler aus dem Umkreis von Stralsund. Das Ziel ist die kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr der Bahn in MV, wie es z. B. in Thüringen oder Sachsen-Anhalt erfolgreich praktiziert wird. Alle Erfahrungsberichte, Hinweise, Fragen etc. sind willkommen und werden gern (auch anonym) veröffentlicht. Kritische Diskussionen sind erwünscht, Beleidigungen dagegen nicht. Neben der Kommentarfunktion können Sie gern die E-mail-Adresse nutzen: radundbahn@gmx.de
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