Gemäß Handelblatt vom 28.11.2012 (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/milliardenueberschuss-deutsche-bahn-strebt-rekordgewinn-an/7453728.html) hat die Bahn für 2012 einen satten Rekordgewinn von ca. 2,7 Milliarden EUR "eingefahren". Und trotz Wirtschaftsabschwung soll dieser in 2013 weiter steigen.
Auch unter tagesschau.de (Artikel vom 13.03.2013) findet man einen entsprechenden Artikel dazu: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bahn-bilanz100.html
Da stellt man sich zum einen die Frage, wo wurden die Gewinne generiert und zum anderen, wer profitiert davon? Dazu gibt der Tagesschau-Artikel eine Anwort: Die Gewinne wurden im Personenverkehr "eingefahren" - dank oder trotz höherer Spritkosten und einer satten Fahrpreiserhöhung um 4 % in 2011.
Und wenn man sich überlegt, daß in den vergangenen Jahren die Beförderungspreise im Nahverkehr stetig gestiegen sind, trotz Milliardengewinnen, fragt man sich, wie fair dieses System ist? Immerhin wird die Bahn nach wie vor durch Steuergelder finanziert und gehört zu 100 % dem Bund.
Ich bin mir sicher, daß pünktlich zum Fahrplanwechsel spätestens Ende des Jahres eine neue Preiserhöhung ansteht.- Eine Preissenkung bzw. -stabilität oder Verbesserung der Leistungen wegen der Rekordgewinne wäre ziemlich überraschend...
Interessant in dieser Betrachtung ist sicherlich auch der Artikel " Sind die Preiserhöhungen gerechtfertigt" (Quelle: tagesschau.de, 08.12.2012): http://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutschebahn174.html
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