Donnerstag, 21. Juni 2012

Pressemitteilung Warnow Kurier: "Rückwärtsgang eingelegt"

In der Pressemitteilung des Warnow Kuriers vom 20.06.2012 unter dem Titel "Rückwärtsgang eingelegt, ADFC: Gespräche zum Thema Pendler und Rad gescheitert" wird beschrieben, daß im Gespräch mit der Bahn keine sinnvolle Lösung gefunden werden konnte, damit Pendler auch weiterhin ihr Fahrrad mit einer Jahreskarte kostenlos befördern können. Es wird nicht nur Kritik an der Bahn sondern auch an der Landesregierung geübt. Dem Land wird vorgeworfen, immer noch "unkoordiniert und ziellos" zu handeln. Von Seiten des ADFC wird für eine "Investitionen in ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten mit Zukunft" geworben.

Den vollständigen Artikel können Sie unter: http://warnow-kurier.de/fileadmin/pdf_archiv_warnow/KW_25/Warnow-Kurier-am-Mittwoch_vom_20.06.2012.pdf nachlesen, Seite 9. Ebenso ist der Artikel beim ADFC MV nachzulesen.

So richtig habe ich das Angebot 700 EUR/Jahr für die kostenlose Radmitnahme, wenn mind. 100 Pendler mitmachen, noch nicht verstanden? Sollen die 700 EUR noch zusätzlich von jedem Pendler getragen werden zu den Kosten der Jahreskarte?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Akteure anscheinend tatenlos zusehen und die Zeit ins Land streicht. Wo ist der Druck am größten? Letztendlich bei dem Pendler, denn er hat kein Mitspracherecht und muß dennoch die Konsequenzen/Fehlentscheidungen als schwächstes Glied der Kette dulden bzw. schlichtweg bezahlen. Wo bleiben Gerechtigkeit und gesunder Menschenverstand??? Vielleicht sollte man wieder ins Gedächtnis rufen, daß u. a. das Wort Minister = Diener bedeutet. Also z. B. ein Minister des Landes seiner Bevölkerung dienen sollte...

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